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03.02.2017

Pressemitteilung vom 03.02.2017

Die Mitteilung wurde im Beisein der Pressevertreter verlesen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die nachfolgenden Äußerungen nicht die Einzelmeinung der Sprecher Herrn Gottstein oder Herrn Meyer widerspiegeln, sondern dies die abgestimmte Meinung des Aktions-Bündnis mit all seinen Ortsgruppen repräsentiert.

Vor kurzem sind sowohl über Landesverkehrsminister Herrn Hermann, sowie von Herrn Kiesewetter, Herrn Mack und Herrn Lange, Artikel in der Presse zum Thema „B29 neu“ erschienen. Daher sehen wir es als unsere Pflicht an, die Öffentlichkeit sowie die über 4000 Teilnehmer der Petition „B29 Südvariante Härtsfeld – Nein, Danke !“ sowie alle Anwohner und Betroffene der geplanten Trasse “ über unsere Position zum aktuellen Stand zu informieren.

Wir wollen hier eingangs in aller Deutlichkeit klarstellen, dass wir alle rechtlichen Mittel, die der Rechtsstaat zulässt, vollständig ausschöpfen werden, um gegen die Südvariante in ihrer geplanten Form vorzugehen. Grundsätzlich sind wir dafür, dass Trochtelfingen und Pflaumloch Verkehrs- und Lärmmäßig entlastet werden und unterstützen dies voll und ganz. Dies muss aber im Einklang mit den Belangen aller betroffenen Bürgern, der Umwelt so wie dem Schutz unserer Heimat geschehen und darf deshalb nicht einseitig von der Politik gemacht werden.

Zudem muss allen klar sein, dass im Moment noch in keiner Weise festgelegt ist, wie die endgültige Trassenführung der „B29 neu“ aussehen wird. Hier stehen aktuell noch sämtliche Möglichkeiten im Raum. Es kann sowohl eine Süd- eine Nord- oder eine mittlere Trasse in eine Planung einbezogen werden. Auch andere, großräumige Möglichkeiten sind noch völlig offen, speziell in Anbetracht der Tatsache, dass in der Machbarkeitsstudie nur äußerst oberflächlich auf Umweltverträglichkeitsthemen eingegangen wurde und deshalb die Umweltfachliche Aussagekraft sehr eingeschränkt ist. Nicht umsonst hat das Bundesumweltministerium diese Trasse als eine von 28 Straßen von über 1000 Straßenbauprojekten abgelehnt. Das bedeutet, über 97 % der eingereichten Straßenbauprojekte sind unkritischer als die „B29 neu“. Dies zeigt schon die ganze Problematik innerhalb der Planung der Machbarkeitsstudie auf.

Im Endeffekt wurden lediglich nur bunte Linien in der Landschaft eingezeichnet, um eine rein theoretische Machbarkeit der Gesamtmaßnahme darzustellen. Die letztendliche Streckenführung zu finden, obliegt jedoch dem Bundesland Baden-Württemberg und wir als Aktionsbündnis werden hier alle Hebel in Bewegung setzen, um die Entscheidung im Sinne der betroffenen Bürger, der Natur und der Umweltverträglichkeit zu beeinflussen.

Sehr bedenklich finden wir auch die gegensätzlichen Aussagen und das Handeln des Abgeordneten Lange, der mit der Gesamtmaßnahme lediglich die bayrischen Interessen unterstützen möchte, denn ein großes bayrisches Problem ist die massive Feinstaubbelastung der Nördlinger Innenstadt. Deshalb braucht Nördlingen dringend die Südumfahrung, die sich dann zwangsläufig mit der B466 in Richtung Stuttgart verbindet. Obwohl Herr Lange all diese Schwierigkeiten kannte, hat er unseren Politikern zugesagt, dass er auf eine Südumfahrung verzichten würde, wenn eine „B29 neu“ nach Berlin gemeldet wird. Ein klares Zeichen dafür, das Baden-Württemberg den bayrischen Karren aus dem Graben ziehen soll.

Es liegt klar auf der Hand: Wenn es zum Bau einer „B29 neu“ kommen sollte, wird es keine Teillösung geben, in der nur Teilumfahrungen realisiert werden. Es wird nur eine Gesamtbetrachtung der kompletten Trasse geben, und das Land hat dann den Auftrag, diese komplette Trasse zu prüfen. Siehe hierzu auch das Zitat Lange: „Kleine Lösungen wie Trochtelfingen und Pflaumloch haben keine Chance, es gibt nur die große Lösung mit Netzfunktion.“

Bei dem Linienfindungsverfahren erwarten wir als Aktionsbündnis, dass ein echter Faktencheck stattfindet. Wir gehen davon aus, dass wir als Vertreter unserer betroffenen Bürger, Mitteilnehmer am runden Tisch sind und gemeinsam fachlich und sachlich korrekt zusammenarbeiten. Hierzu möchten wir auch unseren Landrat Herrn Pavel beim Wort nehmen, der uns dies persönlich in voraus gegangenen Gesprächen zugesagt hat.

Zum Faktencheck gehört auch eine Aussage kräftige Verkehrszählung der kompletten Situation, inklusive Quell-, Ziel- und Binnenverkehr, inkl. der Umgehung Wallerstein (B25) und auch der neuen Südumgehung Nördlingen mit B466. Das sehen wir als sehr wichtig an, da in der Vergangenheit lediglich hochgerechnete, alte Zahlen genutzt wurden. Nicht zweckdienliche Zahlen, wie zum Beispiel das offiziell vom Landkreis in Auftrag gegebene Gutachten des Ing. Büro Brenner in seiner Stellungnahme deutlich bewiesen hat, wurden zudem absichtlich zurück gehalten und erst nach Offenlegung durch den BUND der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Naherholung, unsere Heimat mit dem größten zusammenhängendem Waldgebiet von Ostwürttemberg und der Schutz unserer zum Teil einzigartigen Flora und Fauna  im Heidmühltal, sowie die einmalige Landschaft auf dem Härtsfeld sind uns wichtig und schützenswert. Wie sagte schon Herr Mack zum Thema „Windkrafträder“: jeder Baum der für ein Windkraftrad gefällt werden muss, tut ihm im Herzen weh. Ebenso ergeht es uns, wenn 80 ha Wald für eine Trasse gefällt werden sollen und nicht wieder gutzumachende Eingriffe in unsere Natur gemacht werden sollen ,die in Form der Südtrasse kein Naherholungssuchender, kein Naturschützer und keiner der Betroffenen Bürger sowie das gesamte Aktionsbündnis haben will.

Wir sind weiterhin für alle Gespräche offen.

 

11.04.2016

Informationsveranstaltung in der Steigfeldhalle vom 11.03.2016 um 20:00 Uhr in Bopfingen-Unterriffingen

Hier finden Sie die Beiträge des Südwestrundfunk – Landesschau Baden-Württemberg von 19:30 Uhr und 21:45 Uhr

SWR Mediathek – Beitrag 19:30 Uhr

SWR Mediathek – Beitrag 21:45 Uhr

 

08.04.2016

Die Veranstaltung am 11.04.2016 um 20:00 Uhr in Unterriffingen, wird von einem Fernsehteam des Südwest Rundfunk Baden-Württemberg begleitet.

Bereits heute hat sich das Team mit den Vertretern der BI getroffen

Der ganze Bericht zur Veranstaltung wird in der Landesschau aktuell Baden-Württemberg um 21:45 Uhr zu sehen sein.

 

Mit dieser Bürgerbeteiligung erhalten   „Alle“    Bopfingen, Trochtelfingen Röhrbachsiedlung, Schlossberg, Flochberg, Hohenberg, Unterriffingen, Oberriffingen, Hohenlohe, Michelfeld, Elchingen und weitere Gemeinden des Härtsfeld die letzte Chance sich

– gegen die Zerstörung einer einzigartigen Naturlandschaft

– gegen eine Zunahme der Lärmbelästigung

– gegen eine enorme Zunahme der Feinstaubbelastung

– gegen eine Erhöhung des CO2 Ausstoßes

– für den Erhalt von Lebensqualität

– für eine unverbaute Heimat

zu äußern !

 

01.04.2016

Am Montag den 11.04.2016 um 20:00 Uhr, findet in der Steigfeldhalle in Unterriffingen eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Trassenplanung statt.

 

 

29.03.2016

Querspange A7 nicht berücksichtigt

Der Südzubringer zur A7 ist nicht Bestandteil der Planung und der Kosten.

 

Entnehmen Sie die Details zum Gesamtprojekt B29n-G50-BW-BY   aus dem Projektinformationssystem (PRINS) zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030.

Entnehmen Sie die Belastungszunahme der betroffenen Teilabschnitte in Abb.6 und Abb.7

 

B29 PRINS 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwenden Sie als Suchmuster im Suchfeld „b29n“

 

Das Ausbleiben des A7 Zubringers führt zur beschriebenen Belastung der Teilorte.

Orte ohne Umfahrung

 

 

 

 

 

Flochberg-Schlossberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trochtelfingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.03.2016

Das Konsultationsverfahren beginnt am 21. März 2016 und endet am 02. Mai 2016. Stellungnahmen, die nicht innerhalb dieser Frist im BMVI eingehen, bleiben unberücksichtigt.

 

16.03.2016

B29 im vordringlichen Bedarf

 

 

16.09.2015

Der Empfang der Petition wurde bestätigt

 

01.08.2015

Die Petition wurde eingereicht.

Petition des BUND

 

06.02.2015

Der BUND Ostwürttemberg Ortsverband Aalen hat am 05.02.2015, Kartenmaterial und einen Link zur Seite der BI B29 Härtsfeld veröffentlicht.

hier finden Sie das Kartenmaterial und weitere Informationen:

Gutachterliche Stellungnahme zur Wirksamkeit der Trassenvarianten zur B29 Ost

Unterlagen zu Trassenvarianten B29 Ost

Naturschutzargumente gegen B29 Süd

Petition ? Was ist das > klicken Sie hier

 

24.01.2015

Informationsveranstaltung der BI Ortsgruppe Flochberg/Schlossberg mit Landrat Klaus Pavel

keine Trasse Heidmühltal

 

 

 

 

 

(Lesen Sie auch den Artikel der Schwäpo)

 

10.01.2015

Informationsveranstaltung der BI Ortsgruppe Flochberg/Schlossberg .

Über 250 interessierte Bürgerinnen und Bürger sind am 10.01.2015 dem Aufruf der BI Ortsgruppe Flochberg/Schlossberg gefolgt und zur Informationsveranstaltung mit Herr MdB Roderich Kiesewetter, MdL Winfried Mack und Bürgermeister Dr. Gunter Bühler nach Schlossberg gekommen.

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Vor der Präsentation im Vereinsheim fand eine Ortsbegehung statt, mit Blick auf das Heidmühltal.

Ortsbegehung

 

 

 

 

Mit roten Tafeln im betroffenen Waldstück hat die BI den möglichen Straßenverlauf der B29-Trasse deutlich zur Geltung gebracht.

Heidmühltal

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Zweifel würde eine Streckenführung wie geplant eine extreme Lärmbelästigung für die Ortschaften Flochberg und Schlossberg bedeuten. Eine Beschallung zur Demonstration des möglichen Lärmpegels musste jedoch aufgrund des starken Winds abgesagt werden.

Sprecher1Der Sprecher der BI Ortsgruppe Flochberg/Schlossberg Karl Schlecht führte durch die Veranstaltung. Eine durch Thomas Schönmetz und Thomas Etscher ausgearbeitete Präsentation,  die im wesentlichen die Pro und Contras beider Trassen beleuchtete, gab Grund zur Diskussion. Dabei wurde deutlich das die Nordvariante aus kostentechnischer Sicht, die günstigere und verträglichere Variante mit dem meisten Nutzen wäre. Auch ein neu geplantes Industriegebiet in Kirchheim könnte in Zukunft so gut an die B29 angebunden werden.

 Auch Fragen zum Thema Naturschutz wurden gestellt. Diesem würden, so einige Wortmeldungen, viel zu wenig Beachtung geschenkt. Denn für alle gut erkennbar und auch in den Plänen des Landratsamt recherchierbar ist, das die Südvariante überwiegend durch Landschafts- und Wasserschutzgebiete führt. Das Ganze wurde durch ein Antwortschreiben des Regierungspräsidiums Tübingen unterstrichen. Die Bürgerinitiative B29 Härtsfeld hatte Tage zuvor die Forstverwaltung ForstBW Stuttgart in einer Anfrage, um Auskunft in Bezug auf die betroffenen Schutzgebiete gebeten.

Es wurde erneut auf die Problematik bei Ausbleiben eines  Autobahnzubringers zur A7 hingewiesen. Dieser hat nicht den Status einer Bundesstrasse und wird somit keine Beachtung im Bundesverkehrswegeplan finden. Die Sorge um das Ausbleiben eines neuen Zubringers, teilt auch die Bürgerinitiative Westhausen. Sie befürchtet eine weitere Zunahme des Verkehrs- und Lärms um die Gemarkung Westhausen. Denn egal ob eine Nord- oder Südvariante kommt, bleibt ein neuer Zubringer zur A7 aus, hat auch Westhausen in Zukunft den Ärger.

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Herr Roderich Kiesewetter und Herr Winfried Mack gaben zu Verstehen, das beide Trassen Ihre Pro und Contras haben und Beachtung erhalten sollten. Eine Tendenz war nicht erkennbar. Bürgermeister Gunter Bühler kann sich aber eine Trasse in unmittelbarer Nähe des Ipf nicht vorstellen. Dieser sei ein Wahrzeichen, was bis nach Stuttgart bekannt wäre. So kommentierte er Fragen die zur 1980er Trassen-Variante laut wurden.

Auch die BI Ortsgruppe Flochberg/Schlossberg hält an der Forderung fest, beide Varianten mit in den Bundesverkehrswegeplan einzureichen.

Eine weitere Veranstaltung mit Landrat Klaus Pavel findet am 24.01.2015 um 10:30 Uhr im Marienheim statt. An diesem Termin wird auch versucht die Beschallungsdemonstration zu wiederholen.

(Lesen Sie auch den Artikel der Schwäpo)

 

 

 

08.12.2014

Die überarbeitete Machbarkeitsstudie B29 wurde am 08.12.2014  in der Steigfeldhalle in Unterriffingen, in einer öffentlichen Veranstaltung mit Landrat Klaus Pavel vorgestellt.

(Lesen Sie auch den Artikel der Schwäpo) 

 

 

30.11.2014

Ortsbegehung Hohenlohe mit Herrn Roderich Kiesewetter

Großes Interesse bestand am vergangenen Sonntag, den 30.11.2014 beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Herrn Roderich Kiesewetter in Hohenlohe.

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Bei einer Ortsbesichtigung konnte er sich einen Überblick über den geplanten Straßenverlauf des Autobahnzubringers (40m am Ort vorbei) verschaffen. Beim Bau eines Autobahnzubringers an dieser Stelle würde zwei Betrieben die existenzielle Grundlage genommen. Der Schwerpunkt des Treffens war jedoch nicht der Verlauf des Autobahnzubringers (dieser wird zur Zeit überarbeitet), sondern die Auswirkungen auf Hohenlohe, falls dieser nicht gebaut wird. Denn dann wäre es nur eine Verlagerung des jetzigen Problems der Ortsdurchfahrten B29. Der gesamte Verkehr wird dann durch Hohenlohe und umliegende Ortschaften fahren (Unterriffingen, Oberriffingen und Elchingen). Aufgrund der sehr schlechten Straßenbedingungen, wird sich der Ausweichverkehr in umliegenden Gemeinden massiv bemerkbar machen (z.B. Dorfmerkingen).

Den Besuchern und Herrn Kiesewetter wurde eine alltägliche Verkehrssituation demonstriert. Zwei große Lastkraftwagen begegnen sich im Kreuzungs- und Kurvenbereich in Hohenlohe.

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Dabei wurden die beengten Straßenverhältnisse verdeutlicht. Es wird zu einem Verkehrskollaps kommen, falls kein entsprechender Zubringer ZEITGLEICH gebaut wird. Dies beinhaltet auch, dass die Mehrkosten des Autobahnzubringers mit in die Gesamtkostenauflistung der Südtrasse müssen. Die Bewohner Hohenlohes stellen sich nicht gegen einen Ausbau der B29, aber gegen eine Problemverlagerung zu Kosten des Dorfes und der gesamten Region Härtsfeld. Es muss eine Lösung her, die für ALLE verträglich ist. Wir danken auch Herrn Kiesewetter für die durchweg positiven Gespräche.

 

 

16.11.2014

Informationsveranstaltung der BI in Unterriffingen

 

„Eine sehr informative Veranstaltung !“  

So äußerten sich am Sonntag Abend viele der über 200 Besucher, die der Einladung der Bürgerinitiative gefolgt sind und zum Informationsabend nach Unterriffingen in die Steigfeldhalle kamen.

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Viele Besucher haben hier zum ersten Mal von der Machbarkeitsstudie B29 erfahren und hörten interessiert den Ausführungen von Klaus Meyer (Sprecher der Bürgerinitiative) zu. Auch Vertreter der umliegenden Gemeinden Hohenlohe, Flochberg, Trochtelfingen Röhrbachsiedlung, Elchingen, als auch Dorfmerkingen waren anwesend.

Die Bürgerinitiative informierte alle Besucher, darunter auch viele Mitglieder der Bürgerinitiative B29 Härtsfeld, über die bereits erfolgten Aktionen und kündigte die nächsten Schritte an.

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Die BI forderte alle  Gemeinden zu einer kooperativen Zusammenarbeit auf. „Nicht nur Ober- und Unterriffingen sind betroffen“, so Meyer. „Wir müssen zusammen halten, wenn wir was erreichen wollen, die BI alleine schafft das nicht“.

Die BI begründete auch nochmals den Meinungsumschwung. „Wir haben uns von Anfang an kooperativ gezeigt, uns wurde viel versprochen, aber nichts gehalten“.  Man zeigt sich aber nach wie vor kooperativ und wartet die Vorstellung der überarbeiteten Studie ab, die durch Landrat Pavel versprochen wurde und am 08.12.2014 in Unterriffingen vorgestellt werden soll. Man ist gespannt, denn auf vielen anderen Veranstaltungen und Treffen zum Thema, waren bereits widersprüchliche Aussagen getroffen worden.

Ausführlich wurden die Probleme des Verkehrs diskutiert, die bei Ausbleiben eines Autobahnzubringers zur A7 auftreten werden. Es wurde nochmals verdeutlicht, das der verlangte Autobahnzubringer zur A7 nicht kommen wird, da es sich dabei um eine Landstraße handelt und diese deshalb in der Machbarkeitsstudie keine Berücksichtigung finden wird, was zu einem Abfließen des Verkehrs über die bestehenden Straßen führt. Die betroffenen Ortschaften würden massiv durch das auftretende Verkehrsaufkommen belastet werden.

Auf Wunsch der Besucher, wurden nochmals die Vorteile einer Nordvariante aufgezeigt. Dabei wurde explizit auf die Streckenlänge, das Gelände und die Kosten für den Bau der Straße eingegangen.

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Auch die Erweiterung der Industriegebiete in Bopfingen und Kerkingen wurden diskutiert.

Im Anschluss an den Vortrag der BI, konnten die Besucher sich noch zu Wort melden.

Besucher aus Trochtelfingen sprachen schon von einer zweiten B29, eine im Ort und eine im Süden Trochtelfingens, denn es sei falsch zu glauben, dass der Verkehr aus dem Ortskern verschwindet, nur weil im Süden dann die Ortsumgehung ist. Der Quell- und Zielverkehr aus und nach Bopfingen wird bleiben. Das Belegen auch Zahlen aus Verkehrszählungen. „Dann bekommen wir von zwei Seiten den Lärm ab“, so die Betroffenen.

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„Wir haben schon genug Verkehr in Elchingen, wir brauchen nicht noch mehr !“, so eine Besucherin aus Elchingen, die direkt an der Durchfahrtstrasse wohnt.

„Und warum taucht eine Nordvariante nicht in der Machbarkeitsstudie auf, wobei doch alle bisher erstellen Pläne nur Nordvarianten waren ?“, eine weitere Wortmeldung.

Viele Fragen, auf die die Bürgerinitiative jeweils ausführliche Auskunft gab.  BI_16-11-2014_5

Ausreichend Dank an diesem Abend gab es für die Bürgerinitiative B29 Härtsfeld – Alternative Trassenführungen für die ausführliche Erläuterung des Sachverhalts und Ihren Einsatz. Die BI bedankte sich und forderte nochmals auf, auch selbst die Initiative zu ergreifen und zu informieren. Nur so könne man die nächsten Schritte erreichen.

Am Ende waren sich alle einig, das eine Nordvariante den gewünschten Nutzen für „alle“ Betroffenen bringen würde.

Noch lange nach der Veranstaltung wurde unter den Besuchern in der Steigfeldhalle diskutiert.

 

(Lesen Sie auch den Artikel der Schwäpo)

 

 

15.11.2014

Treffen der Anwohner Trochtelfingen Röhrbachsiedlung mit Landrat Klaus Pavel und Dr. Gunter Bühler.

Ortsbegehung der betroffenen Stellen. Diskussion mit den Anwohnern.

 

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(Lesen Sie auch den Artikel der Schwäpo in der Rubrik Presse)

 

 

 

26.10.2014

Veranstaltung in Elchingen

 

Bilder der Veranstaltung

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23.10.2014

Einladung zur Sitzung in Elchingen

 

Ausbau B29 – das geht uns alle an!

Sehr geehrte Einwohner von Elchingen,

am kommenden

Sonntag, den 26.10.2014, um 10.30 Uhr findet im Vereinsheim des SVE Elchingen (bei großem Interesse in der Turnhalle) eine

Infoveranstaltung „Ausbau B29 und Umfahrung Elchingen“ mit MdB Herrn Roderich Kiesewetter und den Vertreter „Bürgerinitiative B29 Härtsfeld“ statt.

Sie fragen sich bestimmt, betrifft das auch mich oder uns hier in Elchingen?

Hier einige Informationen:

Die Machbarkeitsstudie der Südtrasse B 29 vom Landratsamt liegt bereits vor (siehe Beiblatt). Die Südtrasse verläuft von Nördlingen kommend über Trochtelfingen, Schlossberg, Riffingen bis zur Röttinger Höhe.

Diese Südtrasse wird mit starkem politischem Willen vor allem von Bayern her und von Bopfingens Bürgermeister Dr. Bühler vorangetrieben.

Die Prüfung einer alternativen Nord-Trasse steht noch aus.

Die Entscheidung über den genauen Verlauf der Trassen muss im Dezember 2014 vom Landratsamt getroffen werden.

Deshalb eilt die Zeit, um die Bürgerschaft zu informieren, welche Auswirkungen dies für die

Härtsfeldgemeinden Riffingen, Hohenlohe und Elchingen hat.

Die geplante ortsdurchfahrtsfreie Umfahrung B29 (Pflaumloch, Trochtelfingen, Bopfingen, Aufhausen) nimmt künftig den Verkehr Augsburg-Stuttgart und umgekehrt auf. Sie wird die Hauptverkehrsader vom Remstal bis Augsburg und zur A7.

Der im beiliegenden Trassenplan eingezeichnete Zubringer (B29a) von Riffingen zur A7 Ausfahrt Oberkochen muss

zeitgleich mit dem Ausbau der B29 erfolgen und deshalb mit in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden.

Allerdings muss diese Trasse in den Wald verlegt werden!! Da diese neue Straße (B29a) momentan nicht mit in den Bundesverkehrswegeplan mit aufgenommen und dieser Teilausbau nach Aussage des Landratsamtes erst 10 bis 15 Jahre später gebaut wird, fließt der zukünftige Autobahnzubringerverkehr von der neuen Ausfahrt B29 bei Riffingen über die Ortschaften Riffingen, Hohenlohe und Elchingen zur Autobahnauffahrt A7 Oberkochen, ebenso der Verkehr, welcher sich Richtung Stuttgart bewegt.

Das heißt Elchingen, Hohenlohe und Riffingen werden im Verkehr ertrinken!

Es geht um unsere Heimat und unsere Zukunft.

Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich!

Über eine rege Beteiligung der interessierten Bürgerschaft würde ich mich sehr freuen

Ortsvorsteher Nikolaus Rupp

Bitte beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative B29 Härtsfeld. Es

werden Unterschriftslisten in den Geschäften und Vereinen ausgelegt.

Weitere Informationen finden Sie bei der vor 4 Wochen gegründeten Bürgerinitiative:

http://b29haertsfeld.de

 

 

20.10.2014

 

Heute haben wir eine Rückmeldung vom Landratsamt Ostalbkreis erhalten.

Die zweite Veranstaltung mit Landrat Klaus Pavel findet am Montag den 08.12.2014 statt.

Die genaue Uhrzeit (18:00 oder 19:00Uhr) sowie die Örtlichkeit wird hier im Forum noch bekannt gegeben.

 

 

19.10.2014  

Treffen der Bürgerinitiative B29 Härtsfeld mit Herrn Roderich Kiesewetter

Nahezu vollständig besetzt, war die Steigfeldhalle am Sonntag Nachmittag. Die Bürgerinitiative B29 Härtsfeld – Alternative Trassenführungen, hatte zu einer Diskussion mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter eingeladen.

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Klaus Meyer, Sprecher der BI begrüßte Herrn Kiesewetter und alle Anwesenden und gab gleich zu Beginn der Veranstaltung wie schon gegenüber Landrat Klaus Pavel zu verstehen, das die BI nicht als Trassengegner auftritt, wie häufig schon falsch durch die Medien kommuniziert, aber sehr wohl ernst genommen werden möchte und einen Trassenverlauf wie in der Machbarkeitsstudie eingezeichnet nicht akzeptieren kann. Auch sei offen und es fehle jegliche Auskunft darüber, wie der Ausbau bzw. die Verlegung der L1080 westlich von Oberriffingen im Zusammenhang mit der B29 stehe, sollte eine Planung der Südtrasse erfolgen.

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Man gab zu verstehen, das sollte eine Südtrasse realisiert werden, dies nur gleichzeitig mit der Verlegung der L1080 als Autobahnzubringer erfolgen muss, wobei auch hier ein Trassenverlauf quer durch Wiesen und Felder, über Pferdekoppeln eines Reitbetriebs, nicht akzeptiert werden kann. „Hier stehen Existenzen auf dem Spiel“, so Meyer.

rkiesewetterKiesewetter erklärte, er verstehe die Bedenken und das die BI eine solche Prüfung einer Nordvariante verlange. Er lies erkennen, das eine Trassenplanung wie in der Studie eingezeichnet, beim Bund keine Beachtung finden würde, da es Steigungen von über acht Prozent gäbe und die Obergrenze bei sieben Prozent läge.

Die Sprecher Klaus Meyer und Eugen Neher, sowie Erwin Schweizer erklärten im weiteren Verlauf der Veranstaltung, die Bedenken der BI anhand einer Präsentation. Die Kritikpunkte der BI an der Südtrasse, waren die hohen Steigungen, die gerade für den Schwerlastverkehr zum Problem in den Wintermonaten werden könnten. Erhöhte Betriebskosten müssten kalkuliert werden. Es wurden auch die Möglichkeiten einer Anpassung der Südtrasse vorgestellt, die eine große Entlastung für die ansässigen Landwirte und Anwohner bringen würde, da mit diesem Trassenverlauf die Felder nicht quer durchschnitten würden.

Gegen Schluss der Präsentation, wurde auch eine durch Erwin Schweizer recherchierte Nordvariante vorgestellt, die gegenüber anderen Plänen ohne Tunnel auskommen könnte, da die bisherigen Nordvarianten mit Tunnellösung, nicht finanziert werden könnten.

eschweitzer                             BI Präsentation PDF  bi_präsentation_icon

 iweberDie seriöse Prüfung einer Nordvariante forderte auch die Sprecherin der BI Verkehrsentlastung östlicher Ostalbkreis Ilse Weber, die ebenfalls zu Gast war und Ihrem Anliegen Ausdruck verlieh. Sie kämpft schon lange für die Realisierung einer Nordvariante, die den Gemeinden östlich von Bopfingen Entlastung bringen würde.

Es gilt Abzuwarten ob die zugesagte Prüfung einer Nordvariante zum Jahresende, in den überarbeiteten Plänen, die man uns vorstellen möchte, auftauchen wird.

In einer offenen Gesprächsrunde konnten dann die Besucher Ihre Fragen an Herrn Kiesewetter richten, die dieser dann auch prompt beantwortete. Auch Vertreter und Besucher aus Neresheim, Elchingen, Flochberg und Westhausen waren anwesend, um Ihre Fragen an Herrn Kiesewetter zu richten.

 Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Herr Kiesewetter bei der Bürgerinitiative B29 Härtsfeld und den Besuchern für die gelungene Veranstaltung. Er werde einiges an „sachlich konstruktiven“ mitnehmen.

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete bekam zum Schluss von Mitgliedern des Gremiums noch einen Laib Landbrot übergeben und Klaus Meyer bat Ihn,  bei jedem Bissen an die Bürgerinitiative und Ihre Anliegen zu denken.

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16.10.2014

 

Hallo liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Im Namen der Bürgerinitiative B29 Härtsfeld – Alternative Trassenführungen möchten wir Sie herzlich zu unserem Treffen mit Herrn Roderich Kiesewetter einladen.

Veranstaltungsort ist die Steigfeldhalle in Unterriffingen, am Sonntag den 19.10.2014 um 16:00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie.

 

11.10.2014

Am Samstag den 11.10.2014 haben sich die Vertreter der Bürgerinitiative B29 – Alternative Trassenführungen, sowie der Ortschaftsrat zusammen mit  Landrat Klaus Pavel und Bürgermeister Dr. Gunter Bühler in einer nicht öffentlichen Runde getroffen, um über die in der Machbarkeitsstudie aufgezeigte Südtrasse zu diskutieren.

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Gleich zu Beginn der Gespräche, äußerte Landrat Pavel sich positiv darüber, das die Bürgerinitiative B29 Härtsfeld – Alternative Trassenführungen , nicht als Gegner eines Ausbaus der B29 auftritt, sondern sich kooperativ zeigt.

Die BI konnte Ihre Bedenken gegenüber der bisherigen Südtrasse vorbringen. Es wurde auch insbesondere der Ausbau und die Verlegung der L1080 angesprochen, die nach Meinung der BI zeitgleich erfolgen muss, sollte es zu einer konkreten Planung der Südtrasse kommen.

 

Es wurde erneut auch die Nord-Variante angesprochen, die es gründlich zu prüfen gilt, so die BI. Insbesondere da die Bürgerintiative „Verkehrsentlastung östlicher Ostalbkreis“ (Sprecherin Ilse Weber) Ihn Ihrem Fall genau eine solche Route fordert.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs konnte die BI Ihre Vorstellung einer angepassten Südtrasse, als auch einer Nordvariante vorstellen, die sich nur in kleinen Teilen von der Planung des Landratsamts Ostalbkreis Geschäftsbereich Straßenbau unterscheidet.

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(Anklicken für große Ansicht)

Durch die Gespräche konnte eine Basis für weitere Planungen geschaffen werden. Man hat uns zugesichert, unsere Bedenken und Vorschläge in eine überarbeitete Studie mit einzubeziehen.

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Die überarbeitete Studie soll im Dezember vorgestellt werden. Der genaue Termin wird uns noch bekannt gegeben.

Wir warten mit Spannung darauf, die überarbeitete Studie von den Planern vorgestellt zu bekommen.

Wir werden dann die ersten Ergebnisse im Forum präsentieren.

 

(Artikel der Schwäbischen Post vom 13.10.2014)

 

 

07.10.2014

Vertreter und Mitglieder der Bürgerinitiative „B29 Härtsfeld – Alternative Trassenführungen“ stellen Schilder an den Stellen auf, an welchen der in der Machbarkeitsstudie aufgezeigte Trassenverlauf der B29 und auch einer verlegten L1080 entlang führen würde.

In Folge dieser Aktion können weitere Mitglieder gewonnen werden.

 

 

 

 

 

(Video: Klaus Meyer, Sprecher der BI . Quelle Schwäbische.de)

 

 

Die BI hat sich Gehör verschafft. Erste Berichte werden in den Medien veröffentlicht.

 

02.10.2014

Das Forum der Bürgerinitiative geht online und kann unter folgenden URL’s erreicht werden:

www.b29härtsfeld.de

www.b29haertsfeld.de

http://buergerinitiative.riffingen.de

Das Forum bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich zentral an einer Stelle über die Machbarkeitsstudie „B29 Röttinger Höhe – Nördlingen“, als auch über die Aktivitäten der BI zu informieren.

 

 

20.09.2014

Die Sprecher der Bürgerinitiative laden zu einer öffentlichen Versammlung um 19:00 Uhr im Gasthaus Hirsch in Oberriffingen ein.

Der Andrang ist so groß, das schon nach kurzer Zeit die Räumlichkeiten des Gasthaus vollständig belegt sind.

Bürgermeister Dr. Gunther Bühler und Vertreter der Medien nehmen ebenfalls an der Versammlung teil.

Die Sprecher der BI als auch Bürgermeister Gunther Bühler, nehmen Stellung zur Machbarkeitsstudie B29.

Die Nachteile einer möglichen Südtrasse werden diskutiert. Die Besucher der Veranstaltung sind sich einig, das ein geplanter Trassenverlauf wie er in der Machbarkeitsstudie des Ostalbkreis ausgewiesen, nicht ohne weiteres akzeptiert werden kann, da dieser zwar eine Entlastung der betroffenen Ortschaften bringen würde, aber zu einer massiven Doppelbelastung der betroffenen Ortschaften auf dem Härtsfeld führen würde.

Die Bürgerinitiative „B29 Härtsfeld – Alternative Trassenführungen“ gründet sich und sammelt noch am selben Abend etwa 150 Unterschriften von Bürgern, die die Interessen der BI , die Prüfung nach alternativen Trassenführungen unterstützt.

 

12.09.2014

Die Machbarkeitsstudie wird in einer öffentlichen Sitzung in der Egerhalle in Aufhausen vorgestellt.